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Sonntag, 17. Januar 2010, 18:35

hinduistischer Buddhismus und die Devas

Ich habe mich auch mit dem Buddhismus beschäftigt.Irgendwann auch mit den hinduistischen Vedas,der Baghvad Gita und schließlich den Upanishad ,also der eigenlichen Esoterik im Sinne von "Geheimlehre".

Nun,SIDDHARTA GAUTAMA BUDDHA war ja ein Königssohn (Kshatrya-Kriegerkaste) und somit ein geborener Hindu.Als er zum BUDDHA ="Erwachter" wurde,verriet er etliche Lehren der Upanishad der Öffentlichkeit ohne Rücksicht auf die Kastenzugehörigkeit,was ihm erheblichen Ärger mit den BRAHMANEN einbrachte (priesterkaste),ähnlich wie Jesus ein JUDE war und die Geheimlehren weitergab,zumindest nur innerhalb seiner engsten Vertrauten.

BUDDHA ist eine Art "Titel".Es gibt menschliche (Inkarnierte) Buddhas,halb-göttliche Buddhas und göttliche Buddhas (Devas).

Der höchste aller BUDDHAS aber ist der "Erhalter" MAHA VISHNU.Er schwebt wie ein Embryo im Nirvana und "atmet die Universen ein und aus"!.

Aus seinem Bauchnabel entspringt BRAHMA (der "Schöpfer") aus dessen dritten Auge dann SHIVA (der "Zerstörer") hervorgeht.

MAHA VISHNU hält nur das Gleichgewicht zwischen diesen beiden und ist trotzdem jenseits von ihnen.

Alles ist nur sein "Traum".Alles ist nur sein SPIEL!!!.

Die "Götter" (Devas) sind wie Zellen in seinem Körper.Sie alle zusammen bilden einen einzigen Organismus.Jeder einzelne ist ein TEIL des Ganzen und gleich wichtig!Daher haben die Hindus auch kein Problem damit POLYTHEISTEN und MONOTHEISTISTEN gleichzeitig zu sein!

MAHA VISHNU bekümmert sich nicht um die Universen.Er/SIE gab ihnen die Existenzgrundlage und entzieht sie ihnen wieder.

Sie sind nur Luftblasen die Oberfläche des Seins steigen und in der vermeindlichen "Realität" zerplatzen...

Er/sie erhört keine Gebete.Dafür sind seine "Emantionen" (Devas) zuständig,die durchihn die "Schöpfung" bilden.

Er/Sie ist aber jenseits von Schöpfung und Zerstörung IN SICH SELSBT RUHEND!!!.

Die "Buddhisten" versuchen ein Gleichgewicht zwischen NIRVANA und SAMSARA(die Illusion der Manifestation=MAYA) zu erreichen um dadurch aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt zu entkommen und EINS zu werden mit dem "Ur-Zustand".

Dieser wird eben personifiziert von MAHA VISHNU!.

Daher ist der sog.Buddhismus keine eigentlich "neue" oder "eigene" Religion.

Ich tendiere vor allem zum tibetischen VAJRA-Buddhismus in dem die "heidnischen" Elemente der sog.BHON-Religion noch sehr stark sind,sowie zum japanischen SHUGENDO-Buddhismusder stark im alten SHINTO-Glauben verwurzelt ist.

Es wimmelt hier nur so von Göttern,Dämonen,Geister,Helden und Magie!.... :084:

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Löwe

2

Sonntag, 17. Januar 2010, 19:32

Das mag die hinduistische Sichtweise sein.
Der Hinduismus neigt dazu, alle anderen Religionen, selbst das Christentum, als Teilaspekte des Hinduismus zu betrachten.
Buddhisten sehen das anders.

Buddha hat sich vor seiner Erleuchtung verschiedenen Lehrern angeschlossen und deren Ausbildung erhalten. Bereits als Prinz hat er natürlich beste Ausbildung genossen.
Die Reinkarnationslehre und die Karma-Lehre sind tatsächlich nicht ursprünglich vom historischen Buddha Shakyamuni.
Aber dieser behauptete ja auch nicht, dass er als erster die Lehre verkündet, dass sie "seine" Lehre wäre.
Er verkündete zeitlose Prinzipien.

Es gibt da einige Überlappungen mit dem Hinduismus, dem Jainismus und diversen anderen Richtungen.
Es gibt aber auch Vieles, wo die Lehren Buddhas im Widerspruch stehen zum Hinduismus.
Doch Buddha erklärte auch, dass es viele weitere Wege gibt, die Erleuchtung zu erlangen, auch außerhalb "seines" Lehrsystems.

Der Begriff "Götter" passt übrigens gar nicht.
Immateriell und mächtig ist nicht gleichbedeutend mit "göttlich".
Solche Begrifflichkeiten, auch wenn sie in manchen Büchern zu finden sind, gelten als frühe Übersetzungfehler, die sich recht hartnäckig gehalten haben. Die ersten Übersetzer vermochten die Begrifflichkeiten noch nicht korrekt einzuordnen, was man ihnen nicht verübeln kann.
Zudem fehlen den europäischen Sprachen einige Begriffe, um die Sachen wirklich präzise einordnen zu können.

Buddha gab übrigens bestimmte Lehren ausschließlich an besondere, dafür aufnahmebereite Schüler weiter, nämlich eben die Diamantwegs-Lehren, die daher von Anhängern des Theravada-Buddhismus (die sich rein auf schriftliche Überlieferung berufen) nicht anerkannt werden, da deren Anhänger diese Lehren nicht erhalten haben.

In Tibet hat es starke Vermischungen gegeben, zwischen der schamanistischen Bön-Religion und dem Diamantwegs-Buddhismus.
Finde ich persönlich nicht sehr schlimm, denn es gibt da wundervolle, nützliche Übungen.
Aber Buddhas Lehre ist in sich selbst rund und abgeschlossen.
Überlappungen mit dem Hinduismus und anderen sind doch toll. So können auch andere davon profitieren.

Unterscheiden muss man ohnehin, von welcher Ebene aus man argumentiert.
Ich mag die Theravada-Belehrungen, weil sie so lebensnah und logisch einleuchtend sind.
Aber aus Diamantwegs-Sicht muss man die Theravada-Aussagen viel stärker relativieren.
Wenn ich Theravada mal mit klassischer Physik vergleiche, dann sind die Diamantwegs-Lehren analog dazu wie moderne Quantenphysik.

3

Sonntag, 17. Januar 2010, 19:49

"Götter" sind IMMATERIELL und MÄCHTIG!!! Ich möchte mich da auch gar nicht an Definitionen aufhängen.
Das "Buddha" die eigentliche (innere)Lehre auch nur an bestimmte Leute weiter gab habe ich mit dem Jesus Vergleich andeuten wollen.
Dennoch gab er sie auch an solche Kasten weiter denen es die Brahmanen vorenthielten...Ist doch eh cool von ihm!
Und auch das es so viele Überlappungen zum Hinduismus und den magisch-tantrischen "Natur-Religionen" gibt.
Im Prinzip alles extrem "heidnisch"!... :thumbsup:

Ist doch prima wenn "wir" uns so etwas näher kommen oder?Hab mich eh schon gefragt wo deine Antwort bleibt...bei DEM Thema musst du doch einfach drauf eingehen stimmts?So als Buddhist mein ich...

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Löwe

4

Montag, 18. Januar 2010, 00:14

Was für eine Antwort erwartest Du denn?
Klar sehe ich den Buddhismus als ganz klar heidnisch an.

Als was ich ihn aber definitiv nicht sehe, ist als Teilaspekt des Hinduismus. Bei allen Überlappungen nicht.
Allein das Kastensystem des Hinduismus geht nun gar nicht mit dem buddhistischen System zusammen.
Beide betrachten die Umstände, unter denen man geboren wird zwar durchaus als Karma, aber der Buddhismus macht daraus dann kein großes Ding mehr und bewertet die Leute nicht anhand ihrer Geburtsumstände und Herkunft.

Jeder steht da, wo er gerade steht.
Wer sich weiterentwickeln will und ausdrücklich darum bittet, die Lehre zu hören (da keine Missionierung!), der bekommt diese. Absolut unabhängig vom Stand.
Und wer geeignet ist, auch die metaphysischen, tantrischen Belehrungen verdauen zu können, der erhält auch diese.

Magicnighthawk

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Schütze

5

Montag, 18. Januar 2010, 00:35

Um ehrlich zu sein, Desi, betrachte ich das ein bißchen anders, und sehe den Buddhismus als Nicht-heidnisch. Denn in meinen Augen ist der Buddhismus eine eigenständige Religion mit eigenständiger Tradition und festgelegten Götzenbildern, sowie mit einer großen Lobby dahinter. Mir ist zwar der Buddhismus (nach westlicher Auslegung) durchaus sympathisch...aber heidnisch? Vielleicht so, wie für Muslime Christen heidnisch sind...aus einer solchen Perspektive, aber ansonsten...

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Löwe

6

Montag, 18. Januar 2010, 00:57

Das ist eben wieder die Grundsatz-Frage: Was ist "heidnisch"?
Die kann man unterscheidlich beantworten.
Nordeuropäisch ist der Buddhismus natürlich nicht.

Aber er ist definitiv nicht monotheistisch, eigentlich sogar atheistisch.
Er hat auch stark animistische Züge.


Das mit den "Götzenbildern" kann ich aber nicht stehen lassen.
Die bildlichen Darstellungen diverser transzendenter Buddhas sind im Grunde Darstellungen von Facetten der eigenen Eigenschaften.
Personifizierte Eigenschaften des Geistes eines jeden Menschen (bzw. Wesen).
Man verlagert diese nach außen und personifiziert sie bildhaft, um darauf besser meditieren zu können, als auf reine abstrakte Eigenschaften.
Man tut so (bei einigen Praktiken), als wären sie echte externe Wesenheiten, um bestimmte Rückkopplungen zu erfahren. Aber im Grunde sind sie nicht getrennt von einem selbst. Daher enden solche Meditationen auch üblicherweise so, dass man zuletzt mit der "Wesenheit" verschmilzt und alles (inkl. sich selbst) auflöst, um dann in der reinen Geistesessenz zu verweilen.
Das Thema ist allerdings tief und facettenreich ...
Mit "Götzen" hat das jedenfalls rein gar nichts zu tun.


Zitat

Eine eigenständige Religion mit eigenständiger Tradition
- Nun, trifft das nicht auch auf Asatru & Co. zu?
Oder auf Wicca?
Sind die nicht heidnisch?
Das kannst sicher Du besser beantworten.

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Löwe

7

Montag, 18. Januar 2010, 01:41

Eine ganz wichtige Ergänzung noch, Magic, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen:
Wenn ich schreibe, der Buddhismus sei "heidnisch", dann meine ich damit nicht, dass ich erwarte, dass sich der Verein ZdH für die Anliegen der Buddhisten einsetzen soll.
Absolut nicht.
Erstens steht der Buddhismus selbst stark genug da und zweitens brauchen Buddhisten auch keine Ritualorte oder sowas.

Aber er ist sicher "heidnisch genug", um hier im Forum schreiben zu dürfen ...

Ich selbst bin da übrigens sogar "doppelt heidnisch", weil ich abgesehen vom Buddhismus auch einen ganz starken Bezug zu der alten nordeuropäischen Spiritualität spüre.
Ich liebe dieses Flair, dieses "Spirit" an den halbwegs unberührten Stellen in der nordeuropäischen Natur.
Ich umarme Bäume und Felsen und kommuniziere wortlos mit ihnen.
Ich verehre, ja liebe insbesondere die Elfen.

Auch kann ich sehr gut mit Thor und mit Odin (die Geschichten in der Edda nehme ich allerdings nicht ernst).
Die Interessen des ZdH kann ich nur aus vollstem Herzen unterstützen!
Quellen und andere Stätten sind auch mir regelrecht heilig.
Umgekehrt jedoch, erwarte ich keine Unterstützung durch den Verein.

Magicnighthawk

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Schütze

8

Montag, 18. Januar 2010, 04:04

Ist ja auch nicht gegen dich, Desi, aber ich denke, daß weißt Du! Ich glaube Dir auch deinen heidnischen Bezug, nicht zuletzt auch dank deines regen Interesses an entsprechenden Ausführungen anderer heidnischer Richtungen, und dem spirituellem Gedanken überhaupt. Nichtsdestotrotz würden wahrscheinlich auch viele andere exotische Religionen darunter fallen, und der Buddhismus ist ja sogar eine anerkannte Religion. Das Wicca in den USA anerkannt ist (soviel mir bekannt ist eh in nur zwei Bundesstaaten) zählt in meinen Augen dagegen nicht.
Auf jeden Fall alles kein Grund zum streiten, natürlich besitzt du hier anerkannte Daseinsberechtigung. Nur halt Buddhisten grundsätzlich als Heiden zu titulieren, damit tue ich mich schwer.


Edit von Desillusionator:
Habe meinen Realnamen in Deinem Posting durch "Desi" ersetzt. Wer weiß, wer hier alles liest ...

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Löwe

9

Montag, 18. Januar 2010, 04:57

Habe mich auch nicht angegriffen gefühlt, Magic.

Ich frage mich nur Folgendes: Wenn ich Deine früheren Statements richtig verstanden habe, siehst Du Wicca (mit Initiation) als heidnisch an. Obwohl es in der Form noch keine 100 Jahre alt ist.
"Freifliegendes" Wicca hingegen ist in Deinen Augen kein echtes Wicca, sondern allenfalls "wiccanisch orientiert" und sollte hier nicht vertreten sein.
Buddhismus (der in Deutschland übrigens keine anerkannte Religion ist!) ist in Deinen Augen ebenfalls "nicht heidnisch".

Ich frage mich ernsthaft, wie das alles unter einen Hut passt?

Die Frage, "was ist heidnisch" kommt ja immer wieder auf den Tisch.
Für mich zählt erstmal quasi alles dazu, was nicht monotheistisch orientiert ist. Einfache Sache.
Spirituelle Richtungen, die offenkundig gegen das Gesetz verstoßen oder Leute ausbeuten etc., will ich hier allerdings nicht sehen.

Aber wie muss man sich winden und verdrehen, um den uralten Buddhismus sowie "Freiflieger" auszuklammern, jedoch das relativ junge "echte" Wicca zum Heidentum hinzu zuzählen?
- Interessiert mich wirklich!

ulfbert

unregistriert

10

Montag, 18. Januar 2010, 08:09

....@ DESI

....moin , moin werter herr ADMIN !!!!


betrifft edda :...... sollte man auch nicht zu ernst nehmen bzw. überbewerten oder gar als leitfaden oder gar als "BIBEL " für nordisch orientiertes heidentum ansehen.
die edda ist genaugenommen ein lyrisches epos , das primär die damals hoch entwickelte kunst der skalden wiederspiegelt. im prinzip tat g.schwab etliche hundert jahre später mit den sagen des klassischen altertums auch nix anderes......


betrifft buddhismus :..... wußtest du , das hier bei uns in NRW , genauer gesagt in HAMM - UENTROP einer der größten , in der BRD befindlichen hinduistisch - buddhistischer tempel ist und ein ortsansässiger , pfiffiger landwirt zu div. gelegenheiten " HEILIGE KÜHE " gegen entgeld verleiht ????? ist schon krass....



mnhg , ulfbert :hi:

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Löwe

11

Montag, 18. Januar 2010, 09:27

Moin Ulfbert!

Was denn nun für ein Tempel: Hinduistisch oder buddhistisch?
Teilen die sich den Tempel, oder wie?

"Heilige Kühe" gibt es nicht im Buddhismus.

ulfbert

unregistriert

12

Montag, 18. Januar 2010, 09:37

..... DESI


soweit ich informiert bin , nutzen beide glaubensrichtungen die tempelanlage , weil das ding auch nicht gerade klein ist . nee , ist mir schon bekannt , das bei den buddhisten nix mit heiligen kühen ist . ich weiß nur , das bei bestimmten events sich dort schon mal mehrere tausend leute einfinden. so wie du zu sagen pflegst :

500plusx

kann aber gerne mal nähere informationen einholen , ein freund arbeitet bei der stadt hamm im kulturreferat....


mnhg , ulfbert :013:

Magicnighthawk

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Schütze

13

Montag, 18. Januar 2010, 11:01

Zitat von »Desillusionator«

Ich frage mich nur Folgendes: Wenn ich Deine früheren Statements richtig verstanden habe, siehst Du Wicca (mit Initiation) als heidnisch an. Obwohl es in der Form noch keine 100 Jahre alt ist.
"Freifliegendes" Wicca hingegen ist in Deinen Augen kein echtes Wicca, sondern allenfalls "wiccanisch orientiert" und sollte hier nicht vertreten sein.
Buddhismus (der in Deutschland übrigens keine anerkannte Religion ist!) ist in Deinen Augen ebenfalls "nicht heidnisch".


Man sieht, daß du, und anscheinend viele andere das mißverstanden haben. Meine Betrachtungsweise hinsichtlich Wicca hat Gimel sehr gut dargestellt, besser, als ich es anscheinend hier vermochte...ich spreche den Freifliegern keinesfalls ihr Heidentum ab. Der Rest ist eher so eine Gefühlssache: ich find z.B. den Dalai Lama echt einen klasse Typen, der sich unendlich für sein "Volk" einsetzt. Doch ich habe noch nie gehört, daß mal jemand Buddhisten, oder wie damals die Krishnas in Kölle, als "Heiden" tituliert hätte. Oder betrachten wir mal die Christen gegenüber den Muslimen..da wurde und wird sich gegenseitig Heidentum vorgeworfen. Ergo: Heidentum liegt also im Auge des Betrachters, je nach Religionszugehörigkeit. Der Buddhismus hat gerade in den westlichen Ländern mehr Verständnis, Lob und Unterstützung erfahren, als der im eigenen Land gelebte Naturglaube.Ich sehe es auch einfach so, daß solche Religionen, die entsprechende Sympathien und somit eine starke Lobby besitzen (es gibt bis zu 500 Millionen Buddhisten weltweit), was eigenständiges sind. Heiden nach meiner Auslegung sind solche Naturgläubigen, die selbst in westlichen Ländern immer noch um Anerkennung kämpfen. Natürlich sind mir die Unterdrückungen des Buddhismus in Nepal bekannt, aber diese sind ja wohl eher politischer (Ausweitung des kommunistischen Regimes) statt religiöser Natur.

14

Montag, 18. Januar 2010, 17:13

Ich habe gar keine "bestimmte" Antwort erwartet Desi...Hab mich nur gewundert warum es so lang gedauert hat.Vielleicht hast du manches auch in den falschen Hals gekriegt,keine Ahnung.Es ging mir auch nie darum zu behaupten,das der Hinduismus irgendwie "besser" wäre oder so.
Im Gegenteil halte ich den sog. BUDDHISMUS sogar für die eigentliche Essenz (Esoterik)des ersteren!.
Von daher ist er schon ein eigenständiges System ja,das dazu noch etliche Einflüsse spielerisch aufgenommen hat.
Und das finde ich durchweg positiv.
Vor allem das man erkennt das MAHA VISHNU quasi das eigene "höhere SELBST" (nicht das EGO) ist.
Eine Religion ohne das Ziel der...nennen wir es mal "Selbst-vergöttlichung" (Rückehr zum Ur-Zustand) ist nichts halbes und nichts ganzes.
Ich habe Samadhi/Satori erfahren.Nur für einen einzigen und ewigen Augenblick.Aber das reicht für alle Weltenalter...

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